Freitag, 17. Februar 2012
"It's not a shame to do something for a purpose"
Auf dem Bloggertreffen Ende Januar habe ich Videointerviews zu meinem SXSW-Thema "Why Women Fail to Rule the Social Networks" geführt - und die Antworten von Stefanie Söhnchen (Eck Kommunikation) und Marc-Sven Kopka (Xing) kombiniert. Weil die beiden sich von der Art her so herrlich unterscheiden und in ihren Aussagen so gut ergänzen:
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Social Media
Montag, 6. Februar 2012
Twitter hat mehr Suchtpotenzial als Sex. Oder?
Als Journalistin ist es mir extrem wichtig, die Wahrheit nicht für eine gute Pointe aufzugeben - und bin trotzdem immer entzückt über gute Schlagzeilen. Wie die vom Guardian: "Twitter kann man schwerer widerstehen als Zigaretten und Alkohol". Die Datenlage der Studie von einer Chicagoer Universität ist dann auch ein wenig dürftig. Die Basis bilden 205 Blackberry-Besitzer aus der "German city of Würtzburg" (sic!) im Alter von 18 bis 85 Jahren. Gefragt wurde sieben Tage lang sieben Mal pro Tag, welches Verlangen die Probanten gerade verspürten und wie stark. Das Ergebnis: Der Hang zu Zigaretten und Alkohohl waren war weniger ausgeprägt als der zur Nutzung sozialer Netzwerke. Hier wäre es spannend gewesen zu wissen, wieviel Prozent der Studienteilnehmer Nichtraucher waren. Oder ob diejenigen einfach morgens lieber Kaffee als Bier trinken. Insgesamt war der Drang nach Sex oder Schlaf am stärksten, dennoch gaben die Befragten eher ihrem Verlangen nach Social Media nach. Genauer betrachtet ist auch das keine Überraschung. Die Zahl derer, die im Büro ein Nickerchen halten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln Sex haben, ist schließlich überschaubar.
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Twitter
Samstag, 21. Januar 2012
Mobile schlägt Print
Ich bin immer wieder verblüfft, dass die Medien, die so viel über sich und über die Zukunft berichten, daraus keine Schlüsse für ihr eigenes Geschäft ziehen - denn die Medienhäuser mit einem schlüssigen, oder gar rentablen Online- und Mobilekonzept sind immer noch in der Minderheit. Und selbst die Firmen, deren Internetgeschäft schwarze Zahlen schreibt, schaffen dies in der Regel nur, weil Mitarbeiter überbeschäftigt oder unterbezahlt sind. Oder sie sind zusätzlich im E-Commerce aktiv und packen die Einnahmen aus diesem Bereich unter Digitalgeschäft, damit die Verluste aus dem Online-Mediengeschäft nicht weiter auffallen.
Folgende Grafik von Statista müsste den Verantwortlichen und ihren Angestellten kalte Schauer über den Rücken jagen: Im vergangenen Jahr haben die US-Amerikaner erstmals mehr Zeit mit der Mediennutzung über Mobilgeräte als mit Zeitungen und Zeitschriften zusammen verbracht. Gefragt wurde dabei nicht etwa halbwüchsige Mobilekids, sondern Erwachsene:

Welche Konsequenzen ziehen die deutschen Medienhäuser daraus? Noch keine. Von den zehn Branchen mit den höchsten Werbeausgaben teilen sich die Medien mit der Gesundheits- und Pharmabranche den letzten Platz: Lediglich 3,5 Prozent ihres Werbebudgets fließen ins Internet. Darin zeigt sich nicht nur konservative Investitionsbereitschaft, sondern auch die Ignoranz einer Branche, die die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat.

Samstag, 26. November 2011
Danke für Eure Unterstützung: Texas, ich komme!
Nachdem mein Name nicht auf der Liste der ausgewählten Vorträge für die SXSW war, hab ich mich schon damit abgefunden, nicht dabei zu sein. Die Konkurrenz war mit 3.810 Einreichungen auch wirklich groß.
Anfang der Woche hat mich dann eine Mail mit dem Titel "SXSW/Tanja Gabler/Accepted" erreicht: Ich bin noch nominiert worden!
Ohne Eure Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen. Tausend Dank an alle, die für mich gestimmt und sich über Twitter, Facebook und Google+ für mich stark gemacht haben.
Jetzt muss ich nur noch meinen Cowboyhut suchen :)
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SXSW
Dienstag, 15. November 2011
Sheryl Sandberg über Frauen in Tech
Was zählt, damit eine Frau Karriere macht? Der Wille, das Unternehmen - und der Mann an ihrer Seite! Sheryl Sandberg von Facebook über Frauen im Berufsleben:
Watch live streaming video from fbtechtalks at livestream.com
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Sonntag, 13. November 2011
Identifiziert: die "Social Mum"
Während Männer, die Kinder haben, in erster Linie weiterhin als Männer wahrgenommen werden, werden ja Frauen mit Kind immer gleich hauptberuflich als Mütter wahrgenommen. Eine Studie von NM Incite hat jetzt die "Social Moms" untersucht: Frauen mit Kind, die in sozialen Netzwerken aktiv sind.
Hier die drei wichtigsten Erkenntnisse:
- Von den Social Moms nutzt die Hälfte Social Media von mobilen Endgeräten aus (Frauen insgesamt: 39 Prozent).
- Sie laden vermehrt Gutscheine herunter und kaufen online häufiger als die Durchschnittsfrau online Kosmetikprodukte.
- Sie sind sehr aktiv in Social Media, auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie Fan einer Marke werden, liegt fast doppelt so hoch wie beim Durchschnittsuser.
Überraschend? Eher nicht!
Da Frauen einen Großteil der Kinderbetreuung übernehmen, arbeiten sie weniger. Da sie weniger am Schreibtisch sitzen, gehen sie mobil ins Netz - und sei es von zuhause aus. Wer weniger verdient, kann weniger ausgeben: daher die Gutscheine und das Onlineshopping. Die Zeit, in Parfümerien zu stöbern, fehlt ihnen sowieso. Um dennoch auf dem Laufenden zu bleiben, nutzen sie Social Media.
Spannend wäre ein Vergleich des Verhaltens der Social Moms zu anderen Müttern gewesen. Sonst bleibt die platte Erkenntnis, dass die Lebensform das Verhalten prägt. Und das ist wahrlich nichts Neues.
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Social Media
Montag, 15. August 2011
SXSW: Eine Idee von 3.810
Mein Themenvorschlag "Why Women Fail to Rule the Social Networks" steht auf der SXSW-Seite zur Abstimmung bereit - einer von 3.810. Und es sind verdammt gute dabei.
Mein Social-Media-Experiment geht deshalb jetzt in die entscheidende Phase. Bis 2. September 2011 brauche ich Eure Unterstützung: Abstimmen, kommentieren, den Vorschlag weiterverbreiten über Mail, Facebook, Twitter, Google+, Xing, LinkedIn oder was euch sonst noch einfällt:
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Donnerstag, 11. August 2011
Schickt mich nach Texas - ein Social-Media-Experiment
Angefangen hat es ganz harmlos. Heike Bedrich von Talisman PR und ich haben Anfang des Jahres im Presseclub München zum Thema E-Publishing gesprochen. Und weil's soviel Spaß gemacht hat, hat Heike anschließend im Überschwang gesagt: "Das nächste Mal sprechen wir in den USA." Ein paar Tage später hab ich Jeff Javis auf der DLD Conference gesehen und gedacht, frag ich ihn doch gleich mal, wie wir das machen. Er hat mir zur SXSW geraten, weil sich die Sprecher dort selbst mit einem Thema bewerben können.
Als mir der Ratschlag Mitte Juli wieder eingefallen ist, war die Bewerbungsfrist schon fast vorbei. Ich hab mir die Themen vom Vorjahr angeschaut, und mich dann für "Why Women Fail to Rule the Social Media" entschieden. Ich habe ein Video gedreht und fand mich damit schon gut aufgestellt.
Inzwischen weiß ich, dass eine Bewerbung und ein Video auf keinen Fall reichen, um im März als Sprecherin in Austin dabei zu sein. Ich besitze also jetzt auch eine englische Webseite für mein Thema und einen Youtube-Kanal.
Der Auswahlprozess der SXSW sieht ein Voting der Community vor, das ein Drittel zählt, anschließend gibt ein Expertenrat Empfehlungen ab und der Veranstalter hat natürlich auch ein Wort mitzureden.
Die Abstimmung beginnt am Montag Abend deutscher Zeit. Ein paar hundert Stimmen scheinen das Minimum, um eine Chance zu haben.
Deshalb ist meine SXSW-Bewerbung auch ein Social-Media-Experiment. Gelingt es mir, über soziale Netzwerke genug positive Stimmen zu sammeln, um auch als Newcomerin eine Chance zu haben?
Ihr habt es in der Hand: Schickt mich nach Texas! Mit Eurer Teilnahme am Voting, mit Kommentaren, via Twitter, Facebook und Google+.
P.S. Das Angebot mit dem texanischen BBQ bei einer erfolgreichen Teilnahme gilt :)
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SXSW
Montag, 8. August 2011
Why Women Fail to Rule the Social Networks
Please visit tanjagabler.com for all details about "Why Woman Fail to Rule the Social Networks" in English.
Mein Thema: Warum Frauen es nicht schaffen, die sozialen Netzwerke zu beherrschen. Was ich damit meine, ist nicht nur, dass keine Frau an der Spitze eines sozialen Netzwerks steht. Sondern in erster Linie, dass Frauen soziale Netzwerk nichts fürs Selbstmarketing nutzen. Während Männer - und anderem und auch nicht alle - ihre Erfolge verbreiten, gratulieren Frauen einander zum Geburtstag und geben einander Ratschläge im täglichen Leben. Zu überspitzt? Vielleicht. Und genau das möchte ich herausfinden, indem ich Interviews mit Marketern, Psychologen und vor allem den Nutzerinnen und Nutzern selbst führe. Die Idee dahinter: Das gesamte Bild wie ein Mosaik aus Meinungen zusammenzusetzen. Und ja, Statistiken schaue ich mir auch an.
Und um das mit dem Selbstmarketing zu üben, habe meinen Freund Oliver Wanke von acpp gebeten, als Unterstützung für meinen Themenvorschlag ein Video zu drehen.
In den kommenden Tagen werde ich - auf Rat und mit Unterstützung von Nicole Simon - eine englische Webseite für die Bewerbung aufsetzen. Und dann hoffe ich auf Euch: Dass ihr ab nächster Woche für mich stimmt und meinen Themenvorschlag auf die Liste der gesetzten Vorträge hebt :)
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Freitag, 13. Mai 2011
Facebooks Interesse wird transparent
Facebook beauftragt eine PR-Agentur mit einer Kampagne gegen Google - ups, nein, das war ja laut Firmenaussage nicht der Fall: "Wir haben keine Schmierenkampagne authorisiert oder beabsichtigt", heißt es im offiziellen Statement gegenüber internetworld.de. Es war halt nur so, dass Facebook Bedenken hat, dass Google nicht sorgfältig genug mit den Daten seiner Mitglieder umgeht (ein Problem, mit dem auch Facebook selbst so einige Erfahrungen hat). Und darüber doch mal jemand schreiben muss. Also hat die Agentur Autoren auf das Thema aufmerksam gemacht und Unterstützung versprochen. Inklusive Ausarbeitung eines Meinungsartikels und der Platzierung in der Washington Post. Pech, dass der Blogger Christian Soghoian den Mailverkehr öffentlich machte.
Für Facebook ist das PR-Desaster noch größer als für andere Firmen, da das Netzwerk in all seinen Veröffentlichungen Authentizität und Transparenz von seinen Mitgliedern fordert. Transparent ist stattdessen geworden, was Facebook will: Google schaden, egal mit welchem Mittel.
Für Facebook ist das PR-Desaster noch größer als für andere Firmen, da das Netzwerk in all seinen Veröffentlichungen Authentizität und Transparenz von seinen Mitgliedern fordert. Transparent ist stattdessen geworden, was Facebook will: Google schaden, egal mit welchem Mittel.
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