Freitag, 12. April 2013
Ich schicke dir die Verbannung auf mein Foto
Hallo, mein lang erwarteter Freund! Wie geht es?
Sie sind wahrscheinlich erschuttert und fragen sich wo ich Ihre E-Mail-Adresse bekommen habe? OK, ich mache eine Erklarung. Ihre E-Mail-Adresse habe ich durch eine Ehevermittlung gekriegt. Ich habe mich an Heiratsvermittlung gewendet um einen Mann durch Weltnetz kennenzulernen. Ich mache mit einem Mann zum ersten Mal durch Internet Bekanntschaft, deswegen habe ich mich an Heiratsvermittlung gewendet. Ich bin interessiert an ernsten Liebesbeziehungen, ich will es einfach nicht, meine Zeit auf Spiele zu vergeuden. Ich hoffe, dass Sie auch ernste Liebesbeziehungen bevorzugen und dass ich Ihre E-Mail-Adresse richtig aufgeschrieben habe, sodass meine Nachricht Sie erreicht.
Ein wenig uber mich:
Von dem Namen bin ich Elena. Ich wurde am 25. August 1983 geboren. Ich bin
168 cm hoch, mein Gewicht ist ca. 54 kg.
Wahrscheinlich wirst du dich uberraschen, wenn du erfahrst, dass ich nicht in deinem Land wohne. Ich komme aus Russland. Ich habe eine Hoffnung, du hast keine Angst davor. Ich bin ja dieselbe Lady, wessen Herz und Seele in unterschiedlichen Landern sich befinden.
Du kannst mein das Foto sehen, ich schicke dir die Verbannung auf mein das
Foto: (.exe-Datei entfernt)
Ich werde uber deiner auf die Antwort auf meinen mail warten:
sindelnatalia@epktmail.com
Dies ist mein erster Probebrief an dich. Ich schicke dir mein Foto, damit du mich dir besser vorstellen kannst. Ich hoffe, dass mein Bild schon ist, und dass du keine Angst davor haben wirst, dass ich aus dem anderen Land komme.
Ich warte ungeduldig auf deinen Brief.
Mit allerbesten Wunschen, Elena.
Ich bin gerührt. Und werde an meiner Antwort feilen.
Freitag, 20. Juli 2012
"Marken werden im Netz geprägt"
Donnerstag, 12. Juli 2012
Männer, wir brauchen Euch!
Ich bin ja immer hingerissen, wenn Politiker keinen Blödsinn reden. Die DLD-Veranstalter haben bei der Auswahl ihrer Sprecher aus diesem Feld immer eine derart glückliche Hand, dass ich meine Vorurteile fast vergesse - jedenfalls so lange, bis ich wenige Minuten später den Browser öffne oder am nächsten Morgen die Zeitung aufschlage. Heute hat auf der DLD Women die EU-Kommissarin Viviane Reding gesprochen. Hier meine Kurzversion ihrer Rede:
"Frauen haben Talent. 60 Prozent der Hochschulabsolventen sind weiblich. Dieses Potenzial liegt heute brach. Ist es normal, dass 98 Prozent der Vorstände Männer sind? Nein, es ist Diskriminierung.
Mehr Frauen im Management bringen auch die Unternehmen voran. Schließlich werden vier von fünf Kaufentscheidungen werden von Frauen getroffen. Und da geht es nicht nur um Schuhe, sondern auch um Autos.
Frauen müssen zusammenhalten und Netzwerke bilden. Doch das reicht nicht. Wir brauchen auch die Unterstützung der Männer, denn wir brauchen ihre Stimmen. Im Herbst werde ich ein Gesetz für eine Frauenquote einbringen. Wenn jede von Euch zwei Männer überzeugt, werden wir es schaffen."
So, Männer. Jetzt seid Ihr dran. Wer meldet sich freiwillig?
(Foto: DLD)
Mittwoch, 11. Juli 2012
Von Bossen, Babys und dem Terroristen in der Tasche
Bisher hat sie mich nicht überzeugt. Bis... heute. Heute habe ich Ursula von der Leyen, Arbeitsministerin und CDU-Vorstandsmitglied live auf der DLDWoman sprechen hören. Eine beeindruckende Frau, die mit der Selbstsicherheit derer, denen vieles in die Wiege gelegt wurde, das Beste aus sich gemacht hat. Beeindruckende Präsenz. Große Gesten. Humorvoller Vortrag. Eine Frau, bei der sich das Zuhören lohnt. Ihr Thema: Die Zukunft der Arbeit. Dabei sieht sie drei Trends:
1. Flexibilität
Im Jahr 2020 wird die Arbeit flexibler sein - für von der Leyen eine gute Nachricht für jene Mitarbeiter, die Familie und Job kombinieren wollen. "Frauen wollen sich nicht länger zwischen Karriere und Kindern entscheiden müssen", so die Ministerin. "Wir wollen Bosse sein und Babys haben." Ich auf jeden Fall, und dem Applaus nach zu urteilen auch die meisten anderen DLD-Besucher, die nicht alle weiblich sind. Der Männeranteil auf dem DLDWoman entspricht ungefähr dem der Frauen auf anderen Konferenzen.
Nachteil der Flexibilität ist die ständige Verfügbarkeit. Von der Leyen: "Das Smartphone wird zum Terroristen in der Tasche." Das Abschalten sei notwendig. "Je steiler meine Karriere verlaufen ist, umso mehr genieße ich das Geschenk des Offline-Seins." Die Herausforderung bestehe darin, neue Technologie zu nutzen, ohne sich von ihr dominieren zu lassen.
2. Ergebnisorientierung
Die Zeit der Büropräsenz wird in Zukunft vorbei sein, glaubt die Politikerin. Projektarbeit ersetze oft Festanstellung. Statt Arbeitsstunden zählten Ergebnisse. "Doch das wird Jahre dauern und bis dahin brauchen wir eine Frauenquote." Applaus. Die Rückseite dieser Entwicklung sei eine drohende Isolierung und zunehmende Konkurrenz unter den Mitarbeitern. Ihr Rat: "Lasst uns hart arbeiten, aber lassen Sie sich nicht ausbeuten."
3. Neue Führung
Chefs brauchen neue Fähigkeiten, sie müssen motivieren und inspirieren, glaubt von der Leyen. "Und das ist unsere Stunde. Das können wir Frauen. Wenn wir flexibel sind und ausbalanciert bleiben, können wir die gläserne Decke durchbrechen. Und dann werden die Erwerbstätigen der Zukunft weiblich sein!"
Ob es dann einen DLDMen geben wird? Für Männer und andere Minderheiten?
Montag, 18. Juni 2012
Spaß und gute Gründe - über die Vorteile des Netzwerkens
Ich unterscheide zwischen aktivem und passivem Netzwerken. Mit passiv bezeichne ich die bloße Präsenz. Die Vorteile:
- Wer mit einer digitalen Visitenkarte im Internet vertreten ist, kann selbst bestimmen, welche Informationen andere User über ihn erfahren.
- Er bleibt über seine Kontakte informiert.
- Da jeder sein Profil selbst aktualisiert, sind die Adressen und Positionen der Kontakte stets aktuell.
- Durch die Infos von anderen ist es leicht, in beruflichen Fragen auf dem Laufenden zu bleiben.
Aktives Netzwerken ist der zweite Schritt. Dazu zählt:
- Branchenkollegen über sich selbst, seine Position un Aktivitäten zu informieren.
- Kontakt zu Menschen aufzunehmen, die man aus dem Berufsleben oder aus dem Netz kennt.
- Durch die Veröffentlichung von Links zu Brancheninformationen oder spannenden (Fach-) Themen Expertise zu zeigen.
Ein weiterer Punkt, den ich vergessen habe: Man sollte netzwerken, weil es Spaß macht, sich mit anderen auszutauschen.
Klar ist jedoch aus: Netzwerken ist eine Unterstützung, keine Lösung für Probleme. Eine Karriere kann über Social Media gefördert, aber nicht aus dem Nichts geschaffen werden. Zwischenmenschliche Kontakte brauchen ihre Zeit - egal ob online oder offline.
Mehr dazu in dem Interview, das Angela Rittig von Xing mit mir geführt hat.
Donnerstag, 24. Mai 2012
Eine soziales Netzwerk für die letzten Wünsche
Das Erfüllen von Lebensträumen hat jedoch auch Nebenwirkungen. Nicht nur für den Träumer, sondern auch für sein Umfeld. Wie bei Mister Roland, einem Deutschen, der auf der indonesischen Insel Lombok lebt, am Fuß des Vulkans Rinjani. Sein Traum war eine Weltumsegelung. Jahrelang hat er an seinem Boot gebaut, und als er fertig war, hatte seine Frau dann doch Bedenken, Deutschland, die Kinder und ihre Freunde hinter sich zu lassen. Roland brach alleine auf und traf schon in der Türkei Toni, die ihren Job kündigte und mit ihm fuhr. Bis Indonesien. Dort wurde sie auf einmal seekrank, sie kauften Land auf Lombok und er wurde wieder sesshaft. Das Verhältnis zu seinen Söhnen ist bis heute schwierig. Über das Verhältnis zu seiner früheren Frau hat er nichts gesagt.
Samstag, 17. März 2012
Eindrücke von der SXSW
Wir sind zwar schon am Mittwochmorgen zurückgekommen, aber neben Arbeit und Jetlag war bisher keine Muße für eine Zusammenfassung. Jetzt aber. Die Kurzfassung: Es war großartig!Why Women Fail to Rule the Social Networks - Zusammenfassung für die Huffington Post
"When flipping through the news on Facebook one day, I realized the difference between women's and men's behaviour in the social network. Many women were talking about the things they love – the songs they were listening to, their little children, their friends. Many men were playing Social Media in a completely different way: They were talking about the things they know and have achieved, using Facebook to promote themselves as experts by sharing business information and telling the world about their success.
That raised the question: Do women fail to rule Social Networks? Do they miss the chance of using them for the advancement of their careers?
What the Facts show
According to an analysis by by the German online industry association Bitkom women are ahead of men when it comes to using Social Media: In Germany 71 percent of the female and 61 percent of the male internet population are active users of Social Networks. Facebook is the biggest social network in Germany as well as worldwide - 49 percent of the female internet population are active users, 41 percent of the males. Other smaller German networks like StudiVZ show the same pattern. They are all more actively used by women then by men.
But what about the Business Networks? They are dominated by men! Only 3 percent of the female but 6 percent of the male German internet polpulation are active users of the German business network Xing. (LinkedIn is too small in Germany to be examined.) These findings coincide with the results of a study, that Angela Rittig, Manager Corporate Communications at Xing, conducted: „Women still underestimate how important networking is to success in business.“ Women have one quarter less contacts than men and they ask only half as many people to be their contact as men do.
According to the Bitkom study I quoted above, women and men use Social Networks with different intentions: Women mainly want to get updates from friends and be informed about products and brands, men want to make new (private and) business contacts and keep in touch with current or former colleagues.
What the Experts say
As the figures above clearly show women don't use Social Networks as strategically for the advancement of their careers as men do. But why? “Women think too much about the implications everything has and what certain actions might reveal about themselves”, states Verena Delius, CEO of Young Internet. “They are more shy, they are less willing to take risks, they feel less at ease with talking about themselves, standing on the 'virtual stage', broadcasting their thoughts and ideas.”
Photographer Sonja Kroll thinks that “women are more interested in using networks for personal communication and too nice and modest to ruthlessly restrict themselves to self-centred, self-congratulatory promotion of themselves.” That matches the theory of Martin Meyer-Gossner, owner of the consulting company The Strategy Web, who says quite frankly: “Men are like vain cocks. Standing in the center of attention is by evolution in men's genes. Competition is tougher which makes them position themselves more often in terms of 'Look what I can do!' Women position themselves as trendsetters in social networks. Thus, they are more careful in what they share: 'Look what someone else has done!'"
Best Practices
Social Media offer great possibilities for any professional to present oneself, show expertise and influence the image of how one is seen by others. It's a chance not to be missed – and that's why I'd like to share a few hints how to better use Social Networks strategically that work for women and men alike:
Become a member in business networks like LinkedIn and Xing – and do actively use them. Connect with all the people you meet in your business life. And don't forget to add your friends, too.
Don't be picky to whom you connect with. Don't let sympathy or arrogance ruin your contact list. Being contacts doesn't mean being friends – not even within Facebook. And somebody that doesn't seem worthwile to connect with now be in an interesting position in a few years.
If you use networks like Facebook for your business and private live, separate between the two. Sort your contacts in lists for different groups to avoid annoying your business partners with pictures of your cute cat.
Act strategically: Define how you want to be seen by others. Choose the style of your postings in accordance with that image.
Show your expertise and share it. Post news and studies concerning your business topics and comment on them to add extra value. Post your blog posts if you write any. Do write some! Take part in discussions that were ignited by others. They will reward you with interesting comments on your posts.
Don't give up too early. Achieving goals takes a lot of work. Don't let backlashes dishearten you.
Stay authentic. Don't choose a point of view because it suits your strategy if it doesn't match with your real-life opinion. Give the people that know you from Social Media a chance to recognize you when meeting you in real life."



