Montag, 18. Juni 2012

Spaß und gute Gründe - über die Vorteile des Netzwerkens

Wie sehr wir Onliner in unserer eigenen Welt leben, merke ich immer dann, wenn ich mit Menschen übers Internet rede, die darin nicht so selbstverständlich zu Hause sind. Montag war wieder so ein Tag,  ich habe in einem Xing-Seminar übers Netzwerken gesprochen. Ein Aspekt: Warum sollte man überhaupt beruflich soziale Netzwerke nutzen?

Ich unterscheide zwischen aktivem und passivem Netzwerken. Mit passiv bezeichne ich die bloße Präsenz. Die Vorteile:

  • Wer mit einer digitalen Visitenkarte im Internet vertreten ist, kann selbst bestimmen, welche Informationen andere User über ihn erfahren.
  • Er bleibt über seine Kontakte informiert.
  • Da jeder sein Profil selbst aktualisiert, sind die Adressen und Positionen der Kontakte stets aktuell.
  • Durch die Infos von anderen ist es leicht, in beruflichen Fragen auf dem Laufenden zu bleiben.

Aktives Netzwerken ist der zweite Schritt. Dazu zählt:

  • Branchenkollegen über sich selbst, seine Position un Aktivitäten zu informieren.
  • Kontakt zu Menschen aufzunehmen, die man aus dem Berufsleben oder aus dem Netz kennt.
  • Durch die Veröffentlichung von Links zu Brancheninformationen oder spannenden (Fach-) Themen Expertise zu zeigen.

Ein weiterer Punkt, den ich vergessen habe: Man sollte netzwerken, weil es Spaß macht, sich mit anderen auszutauschen.

Klar ist jedoch aus: Netzwerken ist eine Unterstützung, keine Lösung für Probleme. Eine Karriere kann über Social Media gefördert, aber nicht aus dem Nichts geschaffen werden. Zwischenmenschliche Kontakte brauchen ihre Zeit - egal ob online oder offline.

Mehr dazu in dem Interview, das Angela Rittig von Xing mit mir geführt hat.



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